Alternative Energiegewinnung – Ihr Weg in die Zukunft!

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Fossile Energieträger sind nicht nur endlich. Sie verschärfen auch den Klimawandel und seine Auswirkungen. Die Zukunft liegt in erneuerbaren Energien. Welche regenerativen Energien besonders vielversprechend sind und wo Chancen und Nachteile dieser Alternativen liegen, erfahren Sie im Folgenden.

Was ist alternative Energiegewinnung?

Lange Zeit hat die Menschheit beinahe ausschließlich auf fossile Energiequellen gesetzt, wenn es darum ging, Wärme und Strom zu erzeugen. Damit sind zum Beispiel Kohle, Erdöl und Erdgas gemeint. Diese Ressourcen sind einerseits endlich. Sie werden auf absehbare Zeit immer knapper und irgendwann vermutlich gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein Umdenken ist auch nötig, um den Klimawandel nicht durch Emissionen weiter zu verschärfen. Aus diesem Grund strebt die Bundesregierung eine Energiewende an, die längst begonnen hat. Nicht zuletzt eröffnet der Klimawandel auch neue Möglichkeiten zur Erzeugung alternativer Energien. Aus Sicht eines Solarenergie-Betreibers sind die mutmaßlich trockenen, heißen Sommer der Zukunft vielversprechend.

Alternative Energien werden auch als erneuerbare Energien bezeichnet. Sie werden aus Rohstoffen hergestellt, die entweder nachwachsen – wie Holz – oder ohnehin (nahezu) unendlich sind – etwa Wind. Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen hauptsächlich Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme und Biomasse. Energie, die aus solchen Ressourcen gewonnen wird, gilt als besonders umweltfreundlich.

Je nachdem, welche Ressource genutzt wird, sind unterschiedliche Anlagen oder Techniken erforderlich. Um Windenergie zu nutzen, bedarf es eines Windparks. Eine Photovoltaik-Anlage kann hingegen auch eine Privatperson zur Energiegewinnung auf ihrem Dach installieren.

Was sind die Möglichkeiten alternativer Energiegewinnung?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, alternative Energiequellen zu nutzen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von den Umständen ab. Wichtig ist auch die Frage, was mit der Energie gemacht werden soll. Um einen Bürokomplex mit Strom zu versorgen, ist sehr viel Energie erforderlich. Dagegen ist weniger Energie nötig, um das Wasser eines Zwei-Personen-Haushalts zu erwärmen. Solche Details entscheiden darüber, welches Vorgehen sinnvoll ist.

Windenergie

hat in Deutschland den größten Anteil an den erneuerbaren Energiequellen. Größere Anlagen sorgen für mehr erzeugten Strom. Allerdings weht der Wind nicht überall stark genug, um dort eine Windkraftanlage effizient zu betreiben. Außerdem bläst der Wind nicht zu jeder Zeit. Schwankungen wirken sich auf den Wirkungsgrad einer solchen Windenergie-Anlage aus. Allerdings ist es möglich, Flauten durch Strom aus anderen erneuerbaren Energien auszugleichen. Offshore-Windparks, die auch an deutschen Küsten zu finden sind, nutzen ebenfalls Windkraft zur Erzeugung von regenerativen Energien.

Solarenergie

ist auch bei Hausbesitzern beliebt. Sie können PV-Anlagen auf ihrem Dach anbringen und profitieren von einer Vergütung durch die Einspeisung ins Stromnetz. Solarkraft ist darüber hinaus gut geeignet, um Wasser zu erhitzen. In Neubauten werden als Bestandteil der Energiewende inzwischen häufig solche PV-Module verbaut. Das Wasser wird damit erwärmt und kann zum Spülen, Duschen oder Baden benutzt werden.

Sonnenenergie ist so vorteilhaft, weil die Sonne eigentlich überall scheint – von wenigen Gebieten der Erde, etwa Teilen der Nordhalbkugel im Winter, einmal abgesehen. Wie gut Sonnenkraft zur Gewinnung von Energie genutzt werden kann, hängt auch von der Lage der Anlage und ihrer Ausrichtung ab. Schatten, etwa durch Bäume, kann die Energiegewinnung erschweren.

In besonders sonnenreichen Gegenden finden sich zudem große Solarthermieanlagen. Über Spiegel werden einfallende Sonnenstrahlen gebündelt. Diese zielgerichtete Wärme treibt Turbinen an, die für die Stromerzeugung genutzt werden. So erzeugter Strom kann auch über weitere Entfernungen relativ problemlos transportiert werden.

Von der Kraft der Erdwärme bis zur Nutzung des Wassers

Noch vergleichsweise wenig genutzt wird die Wärme der Erdkruste. Im Erdkern herrschen Temperaturen von mehreren Tausend Grad Celsius. Auch die Erdkruste ist dadurch warm. Geothermiefunktioniert, indem heißes Wasser aus den Tiefen der Erde nach oben geholt wird. Es wird dann zu einem Wärmekraftwerk transportiert. Diese alternative Energie hat viel Potenzial.

Auch Wasserkraft ist eine Möglichkeit, alternative Energien zu erzeugen. Wasserkraft funktioniert in erster Linie über Kraftwerke an Stauseen. In Deutschland wird diese Variante vergleichsweise selten genutzt. Für Lebewesen im Wasser ist die Nutzung von Wasserkraft allerdings problematisch.

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich hingegen in den letzten Jahren die Nutzung von Biomasse als Energieträger. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Mais, Raps oder Abfälle aus der Landwirtschaft werden verbrannt. Dadurch entsteht Energie. Die Rohstoffe können so auch in Gas umgewandelt werden. Energie aus Biomasse lässt sich relativ gut speichern. Allerdings sind entsprechend große Anbauflächen für die Rohstoffe nötig, die diese Variante nicht immer nachhaltig machen. Auch Bio-Sprit kann mit Biomasse produziert werden.

Welche Art der alternativen Energiegewinnung ist am effizientesten?

Strom aus alternativen Energiequellen wird in Deutschland immer beliebter. Wer selbst überlegt, auf regenerative Quellen zur Stromerzeugung zu setzen, für den stellt sich die Frage, welche Variante am effizientesten ist. Zwar gibt es alternative Energien, die vielversprechender sind als andere. Es kommt jedoch auf viele Faktoren an. So spielen der Wirkungsgrad und die Energiedichte des Ökostroms eine Rolle. Auch die Kosten, mögliche staatliche Zuschüsse und individuelle Umstände sind entscheidend.

Der Vorteil von Solarenergie ist, dass die Sonne eine beinahe unendliche Energiequelle ist. Entsprechend sind PV-Anlagen theoretisch unbegrenzt nutzbar. Allerdings sind manche Gegenden besser geeignet als andere.

Windenergie hat in Deutschland bei Ökostrom die Nase vorn und ist essentieller Bestandteil der Energiewende. Das liegt auch an seinem relativ hohen Wirkungsgrad. Unter Laborbedingungen betrug dieser fast 45 Prozent. Das Potenzial, diesen weiter zu erhöhen, ist jedoch vorhanden. Zum Vergleich: Solarenergie hat einen Wirkungsgrad von circa 25 bis 30 Prozent.

Nicht nur das theoretische Potenzial eines Energieträgers zur Stromerzeugung spielt eine Rolle. Auch, inwieweit die technische Entwicklung voranschreitet, macht praktisch einen Unterschied. Denn das Potenzial kann zwar sehr groß sein, es muss jedoch auch genutzt werden können. Insbesondere bei der Energiespeicherung ist hier noch Luft nach oben. Ob eine bestimmte Quelle in Frage kommt, hängt auch von gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Insbesondere bestimmen diese darüber, ob eine entsprechende Anlage am gewünschten Ort gebaut werden darf oder nicht.

Letztlich lässt sich die Frage nach der effizientesten Ökostrom-Quelle nicht pauschal beantworten. Die Antwort kann immer nur individuell ausfallen. Lassen Sie sich von einem Experten beraten, um die richtige Entscheidung für sich zu treffen.

Wo liegen die Nachteile alternativer Energiegewinnung?

Ökostrom hat viele Vorteile, aber auch Nachteile. Regenerative Energien erfordern Anlagen, die in der Anschaffung meist teuer sind. Im Vergleich zu Anlagen fossiler Brennstoffe ist die Leistung üblicherweise geringer. Je nach Energieträger kann sie außerdem schwanken, zum Beispiel bei Windenergie oder Photovoltaik. Wasserkraft ist hingegen verlässlicher, hat aber andere Nachteile.

Nach wie vor ist eine Speicherung von solchem regenerativem Strom mitunter schwierig – oder teuer. Auch die Transportmöglichkeiten sind begrenzt. Regenerativer Strom ist nach wie vor etwas teurer als bei einer Stromerzeugung als konventionellen Quellen.

Ökostrom kann zudem unerwünschte Nebeneffekte haben, die seinem umweltfreundlichen Charakter entgegenstehen. Das ist beispielsweise bei Wasserkraft häufig der Fall. Die Turbinen der Kraftwerke stellen eine große Gefahr für Fische und andere Wasserlebewesen dar. In den natürlichen Verlauf der Flüsse wird damit eingegriffen. Das kann zur Folge haben, dass sich der Lebensraum von Tieren und Pflanzen zum Schlechteren verändert.

Auch die konkrete Ausgestaltung entscheidet über mögliche Nachteile von Ökostrom. Zur Erzeugung von Bio-Diesel etwa werden viele Lebensmittel benötigt. Das kann eine Konkurrenz zur Nahrung von Menschen darstellen – je nachdem, wo sie angebaut werden. Aus Sicht von Experten ist die Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung nur sinnvoll, wenn nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugt wird. Andernfalls bleibt Potenzial ungenutzt.

Warum lohnt sich alternative Energiegewinnung?

Es gibt jedoch auch zahlreiche Vorteile, die mit alternativen Energien verbunden sind. Erneuerbare Energien sind in der Regel umweltfreundlicher als fossile Energieträger. Bei der Erzeugung von Strom werden weniger klimaschädliche Gase ausgestoßen. Teilweise ist die erneuerbare Stromerzeugung auch gänzlich CO2-neutral.

Ökostrom ist deshalb ein fester Bestandteil der Energiewende. Es gehört zum Ziel der Bundesregierung, dass erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 18 Prozent am gesamten Energiesystem ausmachen. Das äußert sich auch in der Förderung von regenerativen Energien mit Milliarden Euro durch die EEG-Umlage. So erhalten die Betreiber von PV-Anlagen beispielsweise eine Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Wer regenerative Rohstoffe zur Stromerzeugung nutzt, handelt damit nachhaltig. Risiken für die Gesundheit von Menschen, wie sie etwa von Atomkraftwerken ausgehen, werden dadurch gemindert. Weil fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Kohle immer knapper werden, ist auf absehbare Zeit ohnehin ein Wandel nötig. Alternativen in der Energieversorgung sollten deshalb frühzeitig geprüft werden.

Der Ausbau von Windenergie & Co schafft außerdem Arbeitsplätze. Durch einen höheren Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieversorgung ist die Bundesrepublik zudem politisch unabhängiger von anderen Ländern.

Ab wann sollte man einen Profi zu Rate ziehen?

Erneuerbare Energien bieten viele Chancen. Die Vorteile sind in den meisten Fällen gewichtiger als die Nachteile. Um das Potenzial von erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Photovoltaik voll auszuschöpfen, ist es oft am besten, einen Profi zu Rate zu ziehen. Wenn Sie selbst kein Experte auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sind, profitieren Sie von dem Wissen und der Erfahrung eines Experten.

Stellen Sie sicher, dass sich der Experte mit allen Details auskennt – egal, ob Sie sich für Photovoltaik, Windenergie oder Geothermie interessieren. Lassen Sie sich umfassend beraten, um die optimale Lösung für sich zu finden. Ein Experte weist Sie auch darauf hin, ob Sie mit Nachteilen rechnen müssen und berät Sie, welcher Ansatz für Sie der beste ist.

Die Kosten für die Beratung durch einen Profi sind eine gute Investition. Wenn Sie eine Anlage zur Nutzung von erneuerbaren Energien installieren, kostet das viel Geld. Wenn dieser Schritt undurchdacht oder mit lückenhaften Wissen geschieht, ist der mögliche finanzielle Verlust groß.

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