Nachhaltige Wasserwirtschaft – Ressource und Schutz!

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Der Schutz unserer Umwelt ist derzeit zu Recht in aller Munde. Neben dem Klima gibt es jedoch auch einen anderen Aspekt, der immer wichtiger wird: Und das ist unser Umgang mit dem Thema Wasser. Nachhaltige Wasserwirtschaft ist einfach nicht mehr von der Hand zu weisen. Nicht nur produzierende Unternehmen, sondern auch jedes Land und Bundesland muss sich mit dem Thema nachhaltige Wasserwirtschaft auseinandersetzen. Dabei werden viele Fragen deutlich: Wohin mit Abwasser? Wie kann Wasser umweltschonend aufbereitet werden und wie kann man der Verschwendung von Wasser sowie der Verunreinigung von Gewässern entgegenwirken? Die Antwort lautet: nachhaltiges Wassermanagement.

Was ist nachhaltiges Wassermanagement überhaupt?

Begriffe wie nachhaltige Wasserwirtschaft oder nachhaltiges Wassermanagement werden fast schon inflationär benutzt. Doch selten ist wirklich klar, was sich hinter diesen „großen Begriffen“ wirklich verbirgt und welche Ziele genau verfolgt werden, da es sich um ein recht komplexes Thema handelt.

Nachhaltiges Wassermanagement bedeutet Systeme zu entwickeln und umzusetzen, die den Wasserbedarf der Gegenwart zu decken, ohne den Wasserbedarf künftiger Generationen zu gefährden. Nachhaltiges Wassermanagement erfordert einen multidisziplinären und ganzheitlichen Ansatz, bei dem technische, ökologische, wirtschaftliche, landschaftsästhetische, gesellschaftliche sowie kulturelle Fragen behandelt werden.

Auf globaler Ebene bedeutet nachhaltiges Wassermanagement, dass jeder Mensch auf der Erde Zugang zu mindestens 20 bis 50 Litern Wasser pro Tag hat, die für den Erhalt des Lebens erforderlich sind. Dies folgt auf die Anerkennung der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die „das Recht auf sicheres und sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen als ein Menschenrecht anerkennt, das für die volle Teilhabe am Leben und seinen Fortbestand unerlässlich ist.

Umweltschutz: Warum nachhaltige, intelligente Wasserwirtschaft so wichtig ist

Die Ressource Wasser ist die größte natürlich vorkommende Ressource auf der Erde, doch nur 3% ist Süßwasser, von welchem nur ein Drittel für die Nutzung in der Landwirtschaft und in den Städten zugänglich ist. Der Rest ist in Gletschern eingefroren oder zu tief unter der Erde verborgen und somit nicht nutzbar.

Die Hauptwasserquelle für über 2 Milliarden Menschen sind heute sogenannte Grundwasserleiter – unterirdische Süßwasserspeicher. Mit dem weltweit gestiegenen Einkommensniveau hat sich auch die Nachfrage nach wasserintensiven Gütern wie Industriegütern, Fleisch und Milchprodukten erhöht, was die globalen stark Süßwasserressourcen belastet.

Dieser Anstieg des globalen Süßwasserverbrauchs in der aktuellen Situation hat zur Erschöpfung von mehr als der Hälfte der größten Grundwasserleiter der Welt geführt und ist ein Problem, das sich mit steigender Nachfrage wahrscheinlich noch verschärfen wird. Bei diesem Tempo werden die verfügbaren Süßwasserreserven, die zur Gewährleistung der grundlegenden Wasser-, Nahrungsmittel- und Energiesicherheit benötigt werden, voraussichtlich um 40% zurückgehen.

Unzureichendes Wassermanagement und der Klimawandel – eine gefährliche Kombination

Während sich die Welt erwärmt, kann die Klimawandel Entwicklung Ökosysteme und Umgebungen, die lebenswichtige Wasserressourcen schützen, bedrohen und den Zugang zu ihnen noch weiter einschränken. Auch ist noch unbekannt, wie sich der Klimawandel auf die Niederschlagsmuster auf der ganzen Welt auswirken wird. Längere Dürreperioden in sowieso schon trockenen Gebieten oder fehlender Niederschlag in bislang noch gemäßigten Regionen können schwerste Folgen für den Wasserkreislauf der Erde haben, die jetzt noch nicht abschätzbar sind.

In folgenden Bereichen ist nachhaltige Wasserwirtschaft dringend notwendig, wenn wir zukunftsfähige Ressourcen erhalten möchten:

  • Landwirtschaft und Wasserwirtschaft nachhaltig fördern

    Die Landwirtschaft ist bei weitem der größte „Wasserverbraucher“ der Welt. 70 Prozent des Wassers auf der Welt wird für diesen Sektor genutzt. Von Land zu Land schwanken die Zahlen  jedoch stark. Eines steht jedoch fest: Bis 2050 muss die Weltlandwirtschaft weltweit 60 Prozent mehr Nahrungsmittel produzieren, in den Entwicklungsländern sogar 100 Prozent mehr.

 

  • Industrie und Energiewirtschaft – Herausforderung Wasserwirtschaft

    Die Sektoren Industrie und Energiewirtschaft machen zusammen 20 Prozent des Wasserbedarfs aus. Die stärker entwickelten Länder haben einen viel größeren Anteil an der Süßwasserentnahme für die Industrie als die weniger entwickelten Länder, in denen die Landwirtschaft dominiert. Die Abwägung zwischen den Anforderungen der Nachhaltigkeit und der konventionellen Sichtweise der industriellen Massenproduktion bringt für die Wirtschaft viele Herausforderungen im Hinblick auf die Nachhaltigkeit mit sich.

 

  • Private Haushalte und mangelhafte Wasserwirtschaft

    Der kommunale Wasserverbrauch macht 10 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs aus. Und dennoch haben weltweit schätzungsweise 748 Millionen Menschen keinen Zugang zu einer zuverlässigen, sauberen Wasserquelle und 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer ausreichenden Abwasserentsorgung.

 

  • Städte/Gemeinden – Nachhaltigkeit ist der Schlüssel

    Mehr als die Hälfte der Welt lebt bereits in städtischen Gebieten – bis 2050 wird erwartet, dass mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen in Städten leben werden. Zusätzlich zu diesen erwartenden Entwicklungen wird der größte Teil dieses Wachstums in den Ländern der Dritten Welt stattfinden, die nur über begrenzte Kapazitäten verfügen, um mit diesem raschen Wandel umzugehen. Daher ist die Entwicklung der Wasserressourcen mit wirtschaftlichem Wachstum, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer, regionaler Nachhaltigkeit direkt verknüpft. Gewässerschutz ist somit ein Thema, das nicht dem Zufall überlassen werden sollte.

 

  • Ökosysteme und nachhaltiges Wassermanagement

    Aus ökologischer Sicht waren die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung nicht erfolgreich. Die globale Umweltzerstörung hat ein kritisches Niveau erreicht, wobei die wichtigsten Ökosysteme sich Schwellenwerten nähern, die einen massiven Zusammenbruch auslösen könnten. Das wachsende Verständnis der globalen planetarischen Grenzen, die zum Schutz der lebenserhaltenden Systeme der Erde respektiert werden müssen, muss die eigentliche Grundlage des künftigen Rahmens für nachhaltige Entwicklung sein. Insbesondere auch die Entwicklung nachhaltiger Wasserwirtschaft.

So funktioniert die nachhaltige Wasserwirtschaft

Nachhaltige Wasserwirtschaft erfordert als Grundlage von allen Beteiligten zunächst einmal die bindende Übereinkunft, Wasser in all seinen Formen als schützenswerte, potenzielle Ressource für die Nutzung und Wiederverwendung zu betrachten.

Es gibt zwei Schlüsselpunkte: Erstens benötigen zum Beispiel nicht alle Anwendungen die gleiche Wasserqualität, und zweitens erfordert nicht jedes „gebrauchte“ Wasser das gleiche Maß an Behandlung, bevor es wiederverwendet werden kann. Die Behandlung vor und die Behandlung nach dem kombinierten Wasserstrom verbraucht unnötige Mengen an Energie und Aufwand.

Um die nachhaltige Aufbereitung und Wiederverwendung zu fördern, sollte der Wert des Wassers den Kosten für die Aufbereitung von Quellwasser nach den erforderlichen Standards entsprechen. Eine der wesentlichen Zielsetzungen sollte sein, die Abwasseraufbereitung auf vielfache Art positiv zu nutzen – beispielsweise auch in der Form der integrierten Bewirtschaftung.

Ziel: Wirksame Lösungen für nachhaltige Wasserwirtschaft

Der nachhaltige Umgang mit den Themen Umwelt und Wasser bedarf nicht nur dem richtigen Verständnis von nachhaltiger Wasserwirtschaft, sondern auch den nötigen Systemen, um Ideen zum umweltfreundlichen Wassermanagement, welches unter anderem auch das Grundwasser schützt, effektiv umzusetzen. Als Experten im Bereich der innovativen Abwasserentsorgung bieten wir Ihrem Unternehmen oder auch Ihrer Stadt oder Gemeinde nachhaltige, wasserwirtschaftliche Lösungen.

Wir sorgen nämlich dafür, das Abwasser als wertvolle Ressource genutzt werden kann und geben der Natur das zurück, was sie benötigt, um optimal zu gedeihen: sauberes Wasser und grüne Energie. Unser nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist eines unserer Leitbilder und stellt einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Erde dar. Sie benötigen weitere Informationen, um auch Ihr Abwasser mit unseren ausgeklügelten Lösungen wieder nutzbar machen zu lassen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail und beraten Sie gerne!

 

 

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Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen - erste Schritte in die richtige Richtung